Seminare · Compliance

Compliance, die im Betrieb ankommt.

Compliance gilt im Mittelstand als lästige Pflicht. Das liegt selten am Thema und meistens daran, wie es vermittelt wird: als Regelwerk statt als Arbeitsweise. Dieses Seminar dreht das um. Am Ende des Tages steht kein Handbuch, sondern ein Fahrplan mit Namen und Terminen.

Drei Sätze, die in jedem Seminar fallen

Dafür sind wir zu klein

Die Pflichten richten sich nach Tätigkeit und Branche, nicht nach der Mitarbeiterzahl. Wer betroffen ist, klärt eine Stunde Bestandsaufnahme.

Das macht der Steuerberater

Ein Teil davon, ja. Der Rest bleibt in der Geschäftsführung, samt persönlicher Haftung. Die Frage ist nur, wer es weiß.

Wir haben doch Richtlinien

Richtlinien, die niemand kennt, sind im Ernstfall wertlos. Es zählt, was nachweisbar gelebt wird.

Fünf Schritte an einem Tag

  1. Einführung in Compliance für KMU

    Grundlagen und Relevanz für kleine und mittlere Unternehmen. Was tatsächlich verpflichtend ist und was Mythos.

  2. Risiken erkennen und bewerten

    Die typischen Fallstricke anhand von Praxisbeispielen, mit Blick auf die eigene Branche statt auf einen Musterkatalog.

  3. Ein Managementsystem Schritt für Schritt

    Pragmatische Anleitung zur Einführung eines Compliance-Programms, mit Checklisten und Handlungsempfehlungen zum Mitnehmen.

  4. KI dort, wo sie Arbeit abnimmt

    Überblick über einfache, umsetzbare Anwendungen zur Unterstützung interner Prozesse und der Dokumentation. Nüchtern betrachtet statt mitgerissen.

  5. Compliance als Wettbewerbsvorteil

    Wie sich Nachweisbarkeit auf Kundenvertrauen, Ausschreibungen und Mitarbeiterbindung auswirkt.

Zwei Wege, derselbe Tag

Offenes Seminar

Über die IHK-Akademie Ostwestfalen

Ich halte das Seminar „Compliance: Vom Muss zum Plus" als Referent für die IHK-Akademie Ostwestfalen in Bielefeld. Ein Tag von 09:00 bis 16:30 Uhr, acht Unterrichtsstunden, für Entscheider und Führungskräfte aus verschiedenen Unternehmen.

Anmeldung und Termine laufen über die IHK-Akademie.

Inhouse

Bei Ihnen im Unternehmen

Derselbe Tag, nur mit Ihren Abläufen als Material. Das Zeitgerüst bleibt gleich, die Arbeitsform richtet sich nach der Gruppe: bis fünf Personen als Werkstatt an einem Tisch, sechs bis zwölf in Kleingruppen nach Bereichen, dreizehn bis zwanzig mit Rundgang statt Einzelvorstellung.

Ab etwa zwanzig Personen wird der Fahrplan nicht mehr zeichnungsfähig. Größere Runden laufen deshalb in zwei Durchläufen.

Der Tag im Überblick

  • Einstieg, Erwartungen, Ausgangslage09:00 – 09:20
  • Compliance im Mittelstand · Risiken erkennen und bewerten09:20 – 10:45
  • Schritt für Schritt zum Managementsystem11:00 – 12:15
  • KI zur Unterstützung · Compliance als Wettbewerbsvorteil13:00 – 14:45
  • Der Umsetzungsfahrplan15:00 – 16:00
  • Zusammenfassung, Reflexion, Rückmeldung16:00 – 16:30

Der Tag ist Arbeit, kein Vortrag. Er braucht einen Raum mit Tischen statt Stuhlreihen und Rolleninhaber, die den Fahrplan am Ende mitzeichnen können.

Was am Ende vorliegt

Nach einem Inhouse-Tag. Beim offenen Seminar richtet sich der Materialumfang nach den Vorgaben der IHK-Akademie.

  • Ausgefülltes Arbeitsheft mit Standortbestimmung, Betroffenheit, Risikobewertung, Entwurf des Managementsystems und RollenverteilungJe Teilnehmer
  • Umsetzungsfahrplan mit drei Maßnahmen, je mit Verantwortlichem, Mitzeichner und TerminJe Unternehmen
  • Vollständiger Foliensatz als PDF, einschließlich Anhang zu den relevanten RegelungenJe Unternehmen
  • Schriftliche Antworten auf die Punkte, die am Tag offen geblieben sindJe Unternehmen

Der Fahrplan wird selten im Raum fertig, und das ist beabsichtigt: Die letzten Schritte gehören an den Tisch mit den Rolleninhabern, die an dem Tag nicht dabei sind. Was fehlt, ist am Ende benannt.

Passt das zu Ihrer Lage?

Ein kurzes Gespräch klärt, ob ein Seminartag das Richtige ist oder ob Sie mit einer Bestandsaufnahme besser bedient sind. Beides kostet erst einmal nichts.

Der Beitrag zum Seminar · Unterlage „Agile Compliance Management"